Die Bürger befragen


Herr Jentzsch aus Kleinmachnow schreibt in der MAZ vom 22.02.2011, dass die Diskussion um die Zukunft der Kammerspiele in Kleinmachnow sehr wahrscheinlich zu Lasten des Freibades geht und er schlägt eine Befragung der Kleinmachnower hierzu vor.
Es wäre sicherlich wünschenswert, die Kammerspiele als ehemaliges kulturelles Kleinod zu erhalten, den Kosten für einen zufriedenstellenden Betrieb aber steht eine sicherlich geringe Zahl an Interessierten gegenüber. Andererseits wird bei der dringend notwendigen Sanierung des Freibades um jeden Euro gerungen. Und hier zählten wir in der Badesaison 2010 fast 90.000 Besucher.
Für kulturelle Belange können Alternativen (Augustinum, Bürgersaal u.a.) gefunden werden, für das Freibad nicht.


Pressemitteilung der CDU




Gemeinsame Pressemitteilung der CDU Teltow, Kleinmachnow und StahnsdorfDie Freibad GmbH - alter Wein in neuen Schläuchen?!

Während man in Potsdam und Werder (Havel) um attraktive Freizeitbäder wetteifert, bangt die Region Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf seit Jahren um das Fortbestehen ihres gemütlichen Freibads Kiebitzberge. Mit großem Erstaunen nehmen die drei CDU-Ortsverbände die Meldung "Bürgermeister bei Freibad-Frage einig - Gemeinsame GmbH wird favorisiert" in der Märkischen Allgemeinen Zeitung vom 17. Februar 2010 zur Kenntnis. Die jetzt wieder angeheizte Lösung, einer gemeinsam getragene GmbH, wurde schon vor Jahren durch Gutachten bestätigt. Leider mangelte es so Manchem in politischer Verantwortung immer wieder am Willen hier konkrete Fortschritte zu erreichen. Auch deshalb sehen wir in der Sanierungsfrage bis heute keine wesentlichen Fortschritte. Gelegentliche Treffen der interkommunalen Bad-Arbeitsgruppe, in der manche Vertreter anscheinend fehlbesetzt sind, reichen hier nicht aus. Es wäre an der Zeit den Vorschlägen des Fördervereins ein wenig mehr Gehör zu schenken, damit die AG endlich Kurs hält und Fahrt aufnimmt.

Bernd Krüger, Vorsitzender CDU Kleinmachnow, erklärt hierzu: "Wenn man schon allein 9 Monate braucht, um sich zu einigen, dass die bereits vor Jahren akzeptierten Pläne weiterhin verfolgt werden - bin ich nicht sicher, ob das Freibad Kiebitzberge noch steht, wenn sich die Bürgermeister auf ein Sanierungskonzept verständigt haben.“

Bereits im Mai 2009 hatte die Gemeindevertretung Kleinmachnow ihren Bürgermeister einstimmig beauftragt (14. Mai 2009 - Drucksache 354/08), "alle notwendigen Schritte zur Gründung der Freibad GmbH, unter Einbeziehung der Gemeinde Stahnsdorf und der Stadt Teltow, einzuleiten". Vor allem aber sollte dies "zeitnah" geschehen. Das Freibad Kiebitzberge ist für die Region eine zentrale Freizeiteinrichtung, die viele verschiedene Funktionen erfüllen kann. Zunächst müssen aber endlich Fortschritte in der Entwicklung und Umsetzung eines tragfähigen Sanierungs- und Geschäftskonzepts erreicht werden.

Sie haben Fragen? Unser Pressesprecher Daniel Mühlner steht Ihnen unter 0177/6110209 gern zur Verfügung.





PamS vom 04.04.2010


In der PamS vom 04.04.2010 wird über die Ergebnisse der "Arbeitsgruppe Freibad" vom 26.03.2010 berichtet. Danach wurde von der Arbeitsgruppe ein Kleinmachnower Architektenbüro beauftragt, die Kosten einer Sanierung des Freibades in Varianten zu erarbeiten. Die Finanzierung dieser Aufgabe wird durch die Gemeinde Kleinmachnow gesichert. Das Ergebnis soll bis Juni vorgelegt werden.
Mit dem Sanierungskonzept wäre eine weitere wichtige Voraussetzung geschaffen, welche es den drei Kommunen von Kleinmachnow, Stahnsdorf und Teltow ermöglicht, eine gemeinsame Betreibergesellschaft zu gründen.